[Reservation] [Hasenbuck] [Tourentipp Martinsmad

Martinsmad  2002 m.ü.M. 

Die Martinsmadhütte liegt in einer wilden Landschaft oberhalb Elm, eingebettet zwischen den Zwölfihörnern und dem Laaxer Stöckli am Nordabfall des Vorab. Sie steht allen Bergsteigern und Bergwanderern offen. Sie ist auf Wanderwegen gut erreichbar. 

Die Hütte bietet schöne Hochtouren, markierte Wanderungen, Plaisir-Klettereien, einen hüttennahen Klettergarten mit einfachen Routen (geeignet für Kinder), eine Kinderseilbahn sowie etwas oberhalb der Hütte einen gut gesicherten Klettergarten für Anfänger und Könner.

 

Die Martinsmad ist eine typische Sommerhütte, von einem Besuch im Winter ist eher abzuraten. Die Zustiege sind mit Schnee heikel und es gibt keine lohnenden Skitourenmöglichkeiten.

Am 7. Juli 2008 wurde die Tektonikarena Sardona ins UNESCO-Welterbe aufgenommen. Grund dazu sind die einzigartig gute Sichtbarkeit der tektonischen Strukturen und die Erlebbarkeit der Prozesse der Gebirgsbildung. Im Martinsmadgebiet kommen diese Besonderheiten mehrfach anschaulich zum Ausdruck.

Details unter: www.tektonikarenasardona.ch
 

Schlafplätze 60
 
Telefon Hütte 055 642 12 12
 
Koordinaten 733.330 / 194.990 
 
Landeskarten  247 Sardona (50'000)
1174 Elm (25'000)
1194 Flims (25'000)

Bewartung, Halbpension

Juli und August durchgehend bewartet, Juni / September / Oktober an Wochenenden und wochentags auf Voranmeldung.

Der Winterrraum ist das ganze Jahr über zugänglich.

Was kostet's? Taxtabelle

Hüttenwart

Barbara Rhyner, Untertal 31, 8767 Elm GL, Tel. 055 642 23 80, Natel 079 342 41 60

Reservation

Direkt bei der Hüttenwartin

Zugang zur Hütte

Markierte Zugänge von Elm aus: Der sehr abwechslungsreiche Hüttenweg führt durch eine bizarre Landschaft von Elm Untertal über Wisli-Lauiboden durch die wildromantische Tschingelschlucht nach Alp Nideren. Zur Alp Nideren kommt man auch mit der kleinen Luftseilbahn (Auskünfte über den Bahnbetrieb siehe unten).Weiter dem gut ausgetretenen Weg folgend zur Matt-Rindermätteli und zur Hütte.
Vom Weg aus Einblick in die Wasserfälle des Tschinglenbaches. Die wenigen abschüssigen Stellen sind durch Drahtseile gut gesichert. Zeitbedarf 3 Std. mit Seilbahnbenützung 2 Std.

Varianten:

Von der Kirche Elm aus durch das Bergsturzgebiet zum Firstboden (herrlicher Aussichtspunkt), kurzer Abstieg auf die Alp Nideren zum Hüttenweg. Zeitbedarf ca. 4 Std.

 

Über das Mittetaghorn (2415 m), Schwierigkeitsgrad T4/(T5)
Vom Firstboden (1740 m) auf alpiner Route (weiss-blau-weiss) über den Nordgrat in 2½ Std. aufs Mittetaghorn und in ¾ Std. ostwärts zur Hütte absteigen. Abwechslungsreiche Gratwanderung mit wunderbarer Aussicht. Steile Grasbänder sind mit Drahtseilen und Wegstufen gesichert. Zum Firstboden gelangt auf oben beschriebener Variante in 2 ½ Std. von Elm aus oder in ¾ Std. ab der Alp Nideren.

Seilbahn Elm-Tschinglenalp (Nideren); Fahrplan und Tarife siehe www.tschinglenbahn.ch oder www.elm.ch
 


 
 
 
Bild: Aufenthaltsraum der Hütte (13.07.2007)   Bild: Verpflegung bei der Hütte (18.06.2005)
Fotograf: Hansueli Rhyner, Bergführer

Hüttenklettergarten für Kinder und Geniesser!

Ostseitig der Hütte sind zwei kurze, einfache Kletterrouten und zwei TopRope Stellen für Kinder (nur unter Aufsicht der Eltern!!) eingerichtet. Wie das aussieht? Schauen Sie hier.

Adventure auf der Mad?

Unsere Hüttenwarte machen es möglich und geben gerne weitere Auskünfte.


 
 
 
Bild: Kinderseilbahn vor der Hütte (25.08.2007)   Bild: Kletterei am Gletscherhorngrat (19.06.2005)
Fotograf: Hansueli Rhyner, Bergführer

Klettergarten "Schneehorn"

Oberhalb der Hütte, Richtung Vorab, liegt am Fuss des Schneehorns der Klettergarten auf einer Höhe von 2605 m. Der Zugang ist markiert. Der Klettergarten bietet gut gesicherte Klettereien vom 2. bis 6. Schwierigkeitsgrad. In der Hütte liegt ein Plänchen mit Schwierigkeitsangaben zu den Routen zum Mitnehmen bereit..

Tourenmöglichkeiten ab der Martinsmadhütte

Wanderung auf markiertem Bergweg zum Mittetaghorn (2415 m)
   
Neu: Markierte und mit Fixseilen abgesicherte Route über den Nordgrat ab
    Fistboden (1740 m); Schierigkeitsgrad T4/(T5)

Über den Grischsattel auf markierten Wegspuren nach Flims, mit Abstecher auf
    den Ofen (2873 m, herrlicher Aussichtspunkt) oder auf das Laaxer Stöckli (2898 m)

Leichte Gletschertour zum Vorab (3018 m), retour nach Elm via Panixerpass,
    herrliche Rundtour in (fast) unberührter Natur.

Grischweg: Plaisir-Kletterei im 6./7. Grad in der Laaxer Stöckli-Wand.

Schöne Klettertour im dritten Schwierigkeitsgrad über den Gletscherhorngrat.
    Neu: Route sehr gut mit Haken abgesichert (Plaisirmässig)!

Mittelschwierige Klettertour (ZS) aufs Zwölfihorn. Die Route wurde mit neuen Bohrhaken
    versehen und eine Abseilstelle eingereichtet. Details siehe
Alpinführer Glarneralpen (2004), Route
    875.

Ausführliche Tourentipps ab der Mad erhalten Sie hier !

Sie können diese Informationen auch als PDF-Datei herunterladen [ 391 Kb ].


 
 
 
Bild: Vom Mittetagshorn, 2415 m, (unser Hausberg) zu den Tschingelhörnern mit dem Martinsloch, dem Herzen des UNESCO-Weltnaturerbes «Tektonikarena Sardona» (08.10.2006)   Bild: Alpinwanderung über den Vorab, 3028 m, zum Panixerpass, 2407 m (07.10.2007)


 

Aktuelle Touren der nächsten 30 Tagezurück zur Homepage
das Tourenprogramm der Sektionzurück zur Homepage
unsere Hüttenzurück zur Homepage
Fotoarchiv, Tourenberichte, Sektionsportraitzurück zur Homepage
Vorstand, Anmeldeformular, Adressänderungzurück zur Homepage