[Fotoarchiv] [Links] [Portrait] [Archiv ]

Tourenberichte

 

Hier finden Sie aktuelle Tourenberichte unserer Sektion:


Datum von
bis
Tour Tourenleiter Art der Tour
02.03.2013
03.03.2013
Skitour Flüela Wisshorn (Waschchuchi-Rundtour) Stepanik, Sema Sektion
(Skitour)
6 Teilnehmer
Beste Bediengungen
Tour nach Plan durchgeführt, 3 Teilnehmer haben den Gipfel erreicht
keine Schwierigkeiten
 

www.zumtschuggen.ch, www.bergfex.ch/davos-pischa
 
24.02.2013
02.03.2013
Skitourenwoche Sörenberg Bohl, Walter Senioren
(Skitour)
Unter der Leitung von Tourenleiter Walter Bohl trafen wir uns am So. 24. Februar im Hotel Rischli in Sörenberg zur Tourenwoche 2013. Bei eisiger Bise und Schneetreiben haben wir die 180 Kilometer lange Autofahrt nach Sörenberg unter die Räder genommen. Im modernen Wellness-Hotel Rischli fanden wir gute Unterkunft.
Die 3-Gang Menüs am Abend waren eine Freude. Nicht zu grosse Portionen, farbig und schön auf riesigen Tellern adrett hergerichtet, ob Fleisch, Fisch oder vegetarisch, alles mundete sehr. Sehr bekömmlich, fettarm, wenig Sauce, einfach eine gesunde Küche und am Morgen ein herrliches Frühstückbuffet.
Mo. 25. Februar Skitour auf den Haglere ( 1948 m)
Es erwartet uns, wie übrigens die ganze Woche, ein blauer Himmel. Die ersten Sonnenstrahlen berühren die Schrattenfluh – Temperatur -17 Grad. Frühstück um 7 ¼ Uhr, Abmarsch eine Stunde später. Nach der Überwindung der riesigen Schneemauer am Ende des Parkplatzes, geht es bald bergauf. Über die Westhänge in einer märchenhaften Winterlandschaft, durch Waldpartien und Alpweiden geht es bergwärts.
Nach kurzer Trinkpause geht es weiter über eine steile Rampe zum Ausstieg auf den sanften Gipfelhang, den wir in Begleitung von wie Zwerge anmutenden, tief verschneiten Nadelbäumen in Kehren bis zum Gipfel ersteigen.
Den Gipfel können wir wegen der eisigen Bise nicht lange geniessen, trotz der tollen Aussicht auf die umliegenden Gipfel, Sörenberg und das Nebelmehr. Traumhaftes Pulverschneevergnügen geleitet uns zu einem geschützten Picknickplatz an der Sonne in mitten von Nadelbäumen.
Auf die Frage einer vorbeikommenden Tourengängerin, ob jemand ein Halstuch verloren hätte, verneinten alle. Doch wir sind die einzigen am Berg und so müsste es doch einem von uns gehören. Beat – hast du heute Morgen nicht ein Halstuch gehabt – fragt einer. Beat beginnt in seinem Rucksack zu wühlen und packt alles aus… Tatsächlich erkennt er es als das Seinige und bedankt sich herzlich bei der Frau. Das Küssen lässt er sein, da im nächsten Moment ihr Mann, schwer keuchend uns erreicht.
Die weitere Abfahrt in den Südhängen ist nicht mehr pulverig – eher schwierig zu fahren. Nicht jeder Schwung gelingt mir. So kommt es, dass ich bei einem Sturz mit unfreiwilligem Salto eine Bänderzerrung einfange.
Di. 26. Februar Rotspitz (von W.Bohl, da Herbert Haas wegen Bänderzerrung für einen Tag ausgefallen ist)
Die Entscheidung, ob vom Anfang der gesperrten Passstrasse über den Glaubenberg, auf der Passstrasse oder im kurzweiligen bewaldeten Gelände aufgestiegen werden soll, überlasse ich den Teilnehmern. Und siehe die bequemen Säcke bevorzugen das Steigen auf der Strasse…. Na, also denn. Nach dem Verlassen der Passstrasse haben wir den anvisierten Gipfel vor uns. Er ist so mit Triebschnee beladen, dass wir beschliessen uns den Nebengipfel einzuverleiben, er ist nur wenige Meter kleiner. Wir beobachten Kolkraben, die sich an einem Kadaver gütlich tun und Gämsen die unseren Aufstieg kreuzen und in einem felsdurchsetzten Gratübergang verschwinden.
Nach ausgiebigem Lunch auf dem Gipfel, folgen Schwünge im federleichten Pulverschnee, gerade so wie man es sich immer wünscht und es nie enden soll.
Da der Tatendrang nach der Rückkehr noch nicht bei allen befriedigt ist, beschliessen wir noch das Brienzer Rothorn zu erobern, allerdings mit der Seilbahn. Die spektakuläre Abfahrt schliesst einen wunderbaren Tag ab.
Mi. 27. Februar Skitour zum Kämmeribodenbad ( Meringues-Tour)
Ein nebliger kalter Morgen erwartet uns bei mässiger Bise. Nach einigen telefonischen Abklärungen, ist klar, dass oben die Sonne scheint. Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir mit der Sesselbahn zum Ausgangpunkt. Da der Mittwoch traditionell der Ausruhetag ist, folgt also kein Aufstieg, dafür eine Abfahrt in eine unberührte sanfte Landschaft. Der tiefe Pulverschnee scheint jeden Laut zu verschlucken, wären da nicht die Jauchzer der seligen Abfahrer, jeder in seiner Spur. Es folgen 2 kleine Aufstiege, die Gelegenheit geben, die schönen Abfahrtspuren im Gegenhang zu bewundern.
Wir kommen an ein Bachbett, das nach einer abenteuerlichen Durchquerung aussieht. Und das ist sie auch – wie uns Jörg gekonnt vorführt. Nach einem kleinen Missgeschick, das jedem von uns auch hätte passieren können, liegt er jetzt, nach einem Trittausbruch am gegenüberliegenden Ufer, rücklings wie ein Maikäfer, im glücklicherweise mit einer Eisschickt bespannten Bach. Fröhliches Lachen weicht einem ersten beklemmenden Erschrecken. Auch mir gibt der Boden unter den Füssen nach und nur mit Mühe kann ich mich aus dem Loch befreien.
Die Strapazen sind bei der nächsten Traumabfahrt zu Kemmeribodenbad schnell vergessen. Es sind die schönsten Pulverschnee-Genüsse. Nicht eine Spur in den weiten Nordwesthängen. Alles flaumig weich und unberührt in der Sonne glitzernd, wie wenn die Panditen, die die Diamanten aus dem Flugzeug gestohlen haben, diese hier verloren hätten…
Beim Vertilgen der riesigen weltberühmten „Merenggen“ lassen wir das Erlebte Revue passieren und fahren anschliessend mit dem Postauto nach Sörenberg zurück.
Do. 28. Februar Hengst (2091 m)
Mit 2 Autos fahren wir zur Alpwirtschaft Schlund auf 1400 Meter Höhe. Das erspart uns 1 ½ Stunden Aufstieg und bringt uns auch noch über den Nebel. In der goldenen Morgensonne geht es gleichmässig ansteigend bergauf. Zuerst durch Wald der sich weiter oben lichtet und auf baumlose Schneehänge überführt. Nach gut 2 Stunden erreichen wir den Gipfel, wo sich eine grosse JO-Gruppe und weitere Tourengänger tummeln. Die Aussicht auf dem Gipfel ist grandios. Keiner ist so begeistert beim täglichen Anblick des Nebelmeers wie Beat, seine Begeisterung ist sprichwörtlich…
Walter findet wie immer für die Abfahrt die schönsten Pulverschneehänge, die uns zur von Franz als quasi Einheimischem wärmstens empfohlene Alpwirtschaft „Schlund“ führt. Franz spielt den Wirt, da er sich hier bestens auskennt. Er bedient uns gekonnt und am Schluss übernimmt er auch noch die ganze Zeche. Nochmals herzlich Dank Franz.
Wärend er mit dem Auto talwärts fährt, geniessen wir die restliche Abfahrt ins Tal. Wieder geht ein Tag mit vielen tollen Erlebnissen zu Ende.
Fr. 1. März Beichle (1769 m)
Wieder ein sonniger schöner Tag. Eine gute Spur führt uns nach dem Ausgangspunkt Torbach bei Flüeli die weiten Hänge empor. Die Bise ist eingeschlafen und so erledigen wir uns Kleidungsstück um Kleidungstück, um im langen Gipfelhang nicht zu Überhitzen. Auf dem Grat und auf dem Gipfel empfängt uns aber eine leichte angenehme Brise. Nach den üblichen Begeisterungsausbrüchen von Beat, über das phantastische Nebelmeer, mit in der Ferne blinkendem Chasseral, geniessen wir eine ausgiebige Gipfelrast.
Der langsam ansteigende Nebel, der sich in die Täler schleicht, bewegt uns die Abfahrt unter die Bretter zu nehmen. Nach der kurzen Erklärung von Walter wo es durchgeht, verlassen wird den schönen Ort durch den stiebenden Pulverschnee. Einen mühsamen steilen Gegenhang gilt es zu Fuss zu bewältigen. Den Spuren nach sind die fünf Gämsen, die wir im Aufstieg beobachtet haben, hier durchgekommen. Da die Tiere einiges leichter sind, als wir vollbepackten Menschen, haben wir einige Mühe. Doch auch das gehört zu den erinnerungswürden Augenblicken. Doch oh Schreck, nach dem Ausstieg erwartet uns das erste Mal Nebel für die restliche Abfahrt, die wir aber bei wenig schönem Schnee aber dennoch halbwegs gut bewältigen.
Wieder ist ein Skitourentag mit vielen schönen Erinnerungen zu Ende.
Sa. 2. März Schibegütsch (2037 m) von Walter Bohl. Ohne Herbert und Beat
Normal ist der Samstag der Heimreisetag. Doch wäre es fast eine Sünde, bei diesem schönen Wetter und so tollen Schneeverhältnissen die Heimreise anzutreten. Genügende Male haben wir wegen misslichen Verhältnissen die Tourenwoche frühzeitig abbrechen müssen. Also, mein Repertoire an möglichen Touren, die vorbereitet habe, ist noch nicht erschöpft. So nehmen Franz, Jörg, Fredi und ich den Schibengütsch noch ins Visier, wärend Herbert Langläuft und Beat das Brienzerrothorn als Photostandort wählt, um den Alpenkranz mit Wetterhorn, Schreckhorn, Finsteraarhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau in den Speicher seiner Kamera zu brennen.
Zügig erreichen wir den Gipfelhang auf einer sehr abwechslungsreichen teilweise im lichten Wald verlaufenden Aufstiegsspur. Franz und Fredi beobachten Jörg und mich von einem sonnigen Plätzchen, da sie auf den Gipfelhang verzichten. Bald ist der Gipfel erreicht und belohnt uns mit einem einmaligen Tiefblich auf das senkrecht unter uns liegende Kemmeribodenbad und weiter draussen das übliche Nebelmeer. Bald sind wir wieder bei Franz und Fredi und nehmen nach einem verdienten Lunch die noch verbliebenen unberührten Pulverschneeflächen zwischen den Bäumen unter die Lupe.
Heimreise
Eine wunderbare Tourenwoche ist zu Ende. Im Namen aller Teilnehmer möchte ich Walter Bohl für die umsichtige und gute Tourenleitung danken.

Herbert Haas
 

 
31.01.2013
31.01.2013
Skitour Lütispitz !!!Abgesagt!!! Bohl, Walter Senioren
(Skitour)
Wegen ungünstigen Wetterverhälnissen abgesat.  

 
20.12.2012
20.12.2012
Skitour Hinterfallenkopf, Schwägalp Bohl, Walter Senioren
(Skitour)
Die Tour Hinterfallenkopf vom 20.12.2012 ist wegen schlechtem Wetter abgesagt!  

 
01.09.2012
02.09.2012
Hochtour Piz Kesch Meyer, Kathrin Sektion
(Hochtour)
Der Wetter und Lawinenbericht forderte langwierige Abklärungen, ob es überhaupt Sinn mache, die Tour durchzuführen. Aber schlussendlich wurde der Entscheid zugunsten des Berges gefällt. Da die Voraussagen mit Lawinengefahr und Regen am Samstag schon widrig waren, sagten dann 5 Personen ab, was verständlich war. Somit reisten wir restlichen vier und ein neu angemeldeter unverbesserlicher fünfter Optimist um zehn Uhr am Samstag nach Madulein, wo uns ein milchig helles Licht empfing. In kühler Luft ging’s aufwärts und der Regen liess dann wirklich gar nicht lange auf sich warten. So kleideten wir uns halt mit den nicht so beliebten Regenhüllen ein, die unter der Hütte dann auch zu Schneehüllen wurden. Umso schöner dann in der geheizten Hütte ein heisses Getränk serviert zu bekommen. Prima Abendessen und sehr nette Hüttenwarte, die froh waren bei diesem Wetterbericht überhaupt noch insgesamt acht Gäste zu haben und uns vielleicht deswegen besonders verwöhnten (z.B. Zopf zum Zmorge). Zum Dessert riss der Himmel pünktlich auf und wir bestaunten die Berninagruppe und viele andere Gipfel in sehr schönem ruhig stimmendem Abendlicht.

Sonntags um ca. 6.30 Uhr stiegen wir los und freuten uns über die Aussicht, die sich zuerst noch eher in faden Grautönen präsentierte. Dann aber hob eine herrliche Morgensonne die Wolken in grau-blauen Farben und weisslichen Kontrasten hervor und die frisch verschneiten Berge strahlten uns weiss und golden entgegen. Nur schon diese Morgenstimmung war einfach fantastisch. Unter der Porta d’Es-cha stapfen wir im etwa 20 cm hohen Schnee. Später auf dem Gletscher genossen wir die Aussicht, während Urs beim Spuren in der Sonne in etwa 40 cm tiefem Neuschnee versackte, ab und zu aber auch bis zum Oberschenkel in eine Gletscherspalte stolperte. Unsere 5-er Seilschaft mochte ihn ohne Probleme halten. Unter dem Gipfelaufbau beim Rastplatz am Gratbeginn fehlte leider einem Teilnehmer ein Steigeisen und eine Suche danach brachte auch keinen Erfolg. Somit kletterten wir nur zu viert in zwei Seilschaften los. Gerade „anmächelig“ empfing uns der mit Nebel umwobene Grat ja nicht; es hatte auch genug Schnee in den Felsen, was die Routenfindung nicht gerade erleichterte. Nichts desto trotz wühlten wir uns bei diesen winterlichen Verhältnissen hoch und fanden wegen dem Schnee praktisch keinen Haken. Auf dem Gipfel hatten wir eine diffuse Ahnung von einigen Bergen, die durch den Nebel knapp sichtbar waren. Kurz darauf ging’s wieder an den Abstieg zu unserem Kameraden, der zum Glück in einer Daunenjacke geduldig wartete. Er konnte noch mit einer anderen Seilschaft sprechen, die allerdings umkehrte, da ihr der Gipfel heute nicht so lohnenswert erschienen sei – was wir aber ganz klar dementieren. Sobald wir wieder auf dem Gletscher waren, heizte die Sonne wieder ein und der Himmel wurde wieder sehr blau. Im Abstieg fanden wir dann auch das verlorene Steigeisen wieder, es lag wie oft in so Situationen grad knapp unterhalb dem Punkt, wo der Suchtrupp zuvor gekehrt hatte. Später zogen wir an der Keschhütte vorbei und stiegen in Richtung Chants ab. Beim Abstieg zeigte sich der Kesch dann doch noch als ganzer Berg. Unten auf der Alp stopften wir Heidelbeeren in unsere Mäuler, mussten aber leider ohne davon satt zu werden weiter absteigen, da wir um 15 Uhr ein Taxi bestellt hatten. Zum Schluss ging’s noch durch einen herrlich dunkelgrünen Arven- und Tannenwald. Durstig stürmten einige von uns die kleine Gartenbeiz in Chants und andere von uns zogen es vor, sich auf der Strasse auszuruhen und die sehr seltenen Autofahrerinnen ein wenig zu belästigen. Schliesslich reisten wir mit dem Taxi nach Bergün und per Bahn nach Hause.

Teilnehmer: Urs Dietrich, Urs Eglof, Thomas Iff, Jörg Holzer, Kathrin
 

 

  

 

 

 

 

 

Aktuelle Touren der nächsten 30 Tagezurück zur Homepage
das Tourenprogramm der Sektionzurück zur Homepage
unsere Hüttenzurück zur Homepage
Fotoarchiv, Tourenberichte, Sektionsportraitzurück zur Homepage
Vorstand, Anmeldeformular, Adressänderungzurück zur Homepage